Yoga für den inneren Frieden

Dieser Beitrag ist Teil des „Yoga-Blog Adventskalenders“ von ganzwunderbar.com. Ich freue mich sehr, mit diesem Artikel dabei zu sein:

 

 

Wie du mit Achtsamkeit, Meditation & Yoga das volle Potenzial deiner Gefühle lebst

 Positive Gefühle, negative Gefühle, schöne oder verdrängte Gefühle: Es gäbe so viel zu spüren, doch meist geben wir unseren Gefühlen nicht viel Raum. Wir neigen dazu, Unangenehmes zu verdrängen und lehnen damit unser persönliches Innenleben ab. Wollen wir aber glücklich sein, gilt es auch diese Gefühle anzuschauen. Und wäre nicht gerade Weihnachten ein idealer Zeitpunkt für einen aufrichtigen Blick in unser Inneres?

 

Was sind Gefühle überhaupt? Es sind Schwingungen verschiedener Energie-Ebenen. Die emotionale Schwingung, die du ausstrahlst, ist das, was du im Außen anziehst und erfährst. Leider vermeiden wir es, unser gesamtes Gefühlsspektrum zu erfahren und erforschen. Doch durch das Abstellen von Wut, Angst oder Trauer können wir auch Liebe, Freude oder Verbundenheit nicht richtig spüren. Nur wer seine Gefühle kennt, kann auch vollkommene Glückseligkeit erfahren. Sat Chit Ananda!

 

Bei den meisten Menschen regiert der Verstand, wodurch viele Gefühle einfach nicht ausreichend wahrgenommen werden. Doch wie wäre es, wenn wir uns vornehmen, gerade zu Weihnachten mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen? Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs, in denen Angst und Ohnmacht stark im kollektiven Feld wirken, ist es heilsam, das gesamte Gefühlsspektrum zu meistern. Denn auch negativ behaftete Emotionen sind Teil unserer Menschlichkeit und erlauben uns, Empathie für unsere Umwelt zu empfinden. Negative Gefühle zu ignorieren, heißt 50 Prozent seiner Emotionen keinen Ausdruck zu verleihen. Dabei kann der gesamte Reichtum unserer Emotionen Platz in uns finden, in einem Innenraum in dem Lebensfreude, Klarheit und Verbundenheit vorherrscht – und vor allem in sich "innerer Friede".

 

Mit meinem Buch „Yoga für den inneren Frieden“ möchte ich jeden dazu ermutigen, keine Angst vor seinen Gefühlen zu haben, sondern sich ihnen ganz bewusst zuzuwenden. Mental- und Yogaübungen, Meditationen und tägliche Rituale sind dabei eine wertvolle Hilfe. Basierend auf der indischen Spiritualität habe ich dabei auch indische Gottheiten mit einbezogen, die uns dabei unterstützen können, die umfassende Kraft der Gefühle zu nützen, Verantwortung dafür zu übernehmen und zu mehr Authentizität und Reife zu gelangen.

 

 

Mit Achtsamkeit zu innerem Frieden finden

Wenn wir uns nur auf negative Dinge und Probleme fokussieren, beginnt sich unser ganzes System zu verkrampfen – die Faszien, die Muskeln, die inneren Organe und auch unser emotionaler Körper. Wir sind nicht mehr offen für die Welt um uns herum, verpassen viele schöne Dinge und verlieren den Kontakt zu unserem wahren Wesenskern. Durch Yoga, Meditation und Entspannungsmethoden wie Yoga Nidra und autogenes Training können wir unser Aufmerksamkeitsfeld ausdehnen, anstatt es eng und klein werden zu lassen.

 

Wir lernen vollkommen präsent, bewusst und konzentriert zu sein. Wir haben die Möglichkeit, uns für die wirklich wichtigen Dinge zu öffnen und unser Erleben selbst zu beeinflussen. Auf dem Weg zu innerem Frieden können wir magische Momente entdecken. Ein Flow entsteht. Wir haben wieder Kontakt zu unserer Intuition und erkennen, dass manches nur vom Kopf gesteuert ist und nicht vom Herzen.

 

 

Gefühle mit Yin Yoga erforschen

Yin Yoga Übungen werden statisch, still und langsam ausgeführt. Rein körperlich macht Yin Yoga den Körper flexibler und geschmeidiger. Jedoch ist es auch eine effektive Methode, den eigenen Körper ganz bewusst zu entdecken und alle Empfindungen genau zu beobachten. Yin Yoga wirkt wie Meditation, bei der wir lernen, die eigenen Grenzen zu erspüren und von Augenblick zu Augenblick bewusst zu bleiben.

 

Die körperliche Grenze verschiebt sich in den Yin-Asanas nach und nach – schon alleine durch den Faktor Zeit und das Wirken der Schwerkraft. Die Erforschung der eigenen Grenzen im Yin-Yoga lässt sich auch auf den Alltag übertragen: Bin ich hier überhaupt richtig? Tut es mir noch gut oder verletze ich mich hier selbst? Tue ich gerade etwas, nur um anderen zu gefallen? Wir werden beim Yin Yoga direkt mit unserer Gefühlswelt konfrontiert. Wenn wir eine Körperhaltung einnehmen, verändern wir nicht nur die äußere physische Form, sondern auch unsere innere. Jede Haltung ermöglicht es uns auf Neue, achtsam auf unsere Empfindungen, Gefühle, Gedanken und Stimmungslagen einzugehen.

 

Gerade in der Weihnachtszeit ist unsere Sehnsucht nach Frieden, Harmonie und Verbundenheit besonders groß. Warum also die besinnlichste Zeit des Jahres nicht zum Anlass nehmen, die eigenen Gefühle zu erforschen? Wenn du diesen Schritt wagst, könnte das der Beginn einer wunderbaren Reise zu dir selbst sein.

 

 

Weiter geht's mit Yogatürchen 5 von Ayla Yoga

Ayla ist Yogalehrerin, Doktorandin an der Deutschen Sporthochschule Köln, Reiseveranstalterin mit Sahara Yoga für Yogaretreats in der Wüste, Wellness Beraterin für einen gesunden Umgang mit ätherischen Ölen und außerdem auf dem Weg. In einer multikulturellen Familie mit türkischem Vater und deutscher Mutter in Köln groß geworden, hat Ayla sich in der marokkanischen Sahara auf die Suche nach ihren Wurzeln gemacht. Diese hat sie dort gefunden und ist in der Wüste geblieben.

Mit ihrem Blog will Ayla teilen was sie bewegt, begleitet, verzaubert, inspiriert, glücklich und nachdenklich macht. Sie erzählt von ihren Reisen, ihren Erfahrungen als Yogalehrerin in der Wüste und dem Leben als moderne Nomadin zwischen Kulturenmix, Spiritualität und dem eigenen SEIN. 

Hier geht es zum Yogatürchen 5 von Ayla Yoga

 

 

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